Verkauf durch Fachmedien Otto Schmidt

Fachmedien Otto Schmidt KG

ZURe Ausgabe 02/2023 (Zeitschrift)

Artikelnummer: A24040212883
Medium: Einzelheft
ISSN: 29420296
Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG

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Warum sollte die Rechtsabteilung im Unternehmen so sichtbar sein wieder der Weihnachtsmann im Dezember? Weil Unternehmensjuristen eine entscheidende Rolle spielen, die weit über das Jonglieren mit Paragraphen hinausgeht.



In einer Zeit, in der Wettbewerb auf allen Ebenen herrscht – also auch zwischen Den Abteilungen eines Unternehmens –, ist es entscheidend, dass die Rechtsabteilung Als wichtiger Partner wahrgenommen wird. Ihre Arbeit ist essenziell – sei es
in Vertragsverhandlungen, Compliance-Fragen oder im Umgang mit neuen rechtlichen Herausforderungen.



Doch wie schafft man es, aus dem Schatten der anderen Abteilungen herauszutreten? Und wie macht man eigentlich neue Rechtsregeln im Unternehmen für die Mitarbeiter sichtbar? Nicht zuletzt: Wie kann die Unternehmensjuristin, der Unternehmensjurist als kompetente und wichtige Persönlichkeit von Kollegen, Vorgesetzten und der Außenwelt wahrgenommen werden? Mit diesen Fragen befassen wir uns im Schwerpunkt dieser Ausgabe. Unsere Autorinnen und Autoren geben zahlreiche Tipps für mehr Sichtbarkeit auf allen Ebenen und berichten aus der Praxis, welche Strategien funktionieren. Denn eine Unternehmensjuristin bzw. ein Unternehmensjurist mit einer starken persönlichen Marke wird zu einem unverzichtbaren Gesicht für das Unternehmen. Sie sind daher nicht mehr nur Experten auf einem Spezialgebiet, sondern auch kluge Kommunikatoren und gefragte Problemlöser. Durch solche Persönlichkeiten wird Vertrauen geschaffen
und die Reputation des Unternehmens gestärkt.



Nach der Lektüre werden Sie Lust haben, Ihre Rechtsabteilung aus der Dunkelheit Ins Rampenlicht zu holen und selbst am eigenen Personal Branding zuarbeiten–der perfekte Vorsatz fürs neue Jahr!



In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches 2024. Mögen all Ihre rechtlichen Herausforderungen so leicht zu lösen sein wie das Auspacken der Weihnachtsgeschenke!


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: A24040212883
  • Medium: Einzelheft
  • Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG
  • Sprache(n): Deutsch
  • Gewicht: 300 g
Editorial
Im Fokus
Im Fokus: Sichtbarkeit von Rechtsregeln im Unternehmen
Viola C. Didier

Rechtsregeln müssen auch innerhalb des Unternehmens kommuniziert werden. Dies sollte klar, transparent und regelmäßig erfolgen, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter gut informiert und geschult sind. Welche Möglichkeiten gibt es, Rechtsregeln für die Mitarbeiter sichtbar zu machen?

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 17 - 19, ZURE1453077
Personal Branding für Jurist*innen
Dr. Anja Schäfer

Sich selbst als Marke zu etablieren ist auch für Unternehmensjurist*innen ein Karriere-Booster. Dr. Anja Schäfer, Expertin für Networking & Female Leadership in Kanzleien und Karrierementorin für Juristinnen zu Themen wie Netzwerkaufbau, Selbstmarketing und Sichtbarkeit, erklärt in diesem Beitrag, was Personal Branding ist, wie es funktioniert und wohin die eigene Personal-Branding-Reise gehen kann.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 20 - 25, ZURE1453079
„Je sichtbarer die Rechtsabteilung ist, desto näher rückt sie an das Business heran und umso besser kann sie dieses beraten“
Dr. Eva Heneweer / Viola C. Didier

Jedes Unternehmen benötigt eine Struktur, um effizient arbeiten und erfolgreich sein zu können. Die Rechtsabteilung als Teil des großen Ganzen trägt dabei große Verantwortung. Trotz dieser wichtigen Rolle wird sie nicht immer so wahrgenommen wie beispielsweise die IT- oder die Marketing-Abteilung. Woran liegt das und wie kann eine Rechtsabteilung sichtbar werden? Darüber diskutieren wir mit Dr. Eva Heneweer, General Counsel bei der FUNKE Mediengruppe.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 26 - 28, ZURE1453086
Neue Regel im Unternehmen – was nun?
Bernadette Kell

Die Einführung neuer Rechtsregeln in einem Unternehmen stellt in vielerlei Hinsicht eine erhebliche Herausforderung dar. Es geht nicht nur darum, die Regelungen zu verstehen und angemessen umzusetzen, sondern auch darum, sicherzustellen, dass sie innerhalb der Organisation klar kommuniziert und verstanden werden. Der nachfolgende Beitrag beleuchtet verschiedene Methoden, wie dies gelingen kann. 

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 29 - 30, ZURE1453089
Strategien zur Sichtbarkeit
Mandy Spahn

Mit einer stetig wachsenden Anzahl von Akteuren auf dem Rechtsmarkt streben Kanzleien danach, sich in einem Meer von Mitbewerbern hervorzuheben, um die Aufmerksamkeit und das Vertrauen von Unternehmensjuristen zu gewinnen. Doch wie erreicht man Unternehmensjuristen im digitalen Zeitalter? Wie bleibt man sichtbar und baut echte Beziehungen auf? Der nachfolgende Beitrag gibt einen Einblick in die aktuellen Ansätze im Kanzleimarketing.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 32 - 33, ZURE1453091
Karriere & Wellbeing
Legal Counsel
Herausforderungen einer langfristigen Digitalisierungsstrategie in Rechtsabteilungen
Aswin Parkunantharan

Viele Rechtsabteilungen haben immer noch keine langfristige Digitalstrategie, Budgets stellen die größte Herausforderung bei der Anschaffung von Technologie dar und die Mitarbeiter*innen stehen bei der Implementierung von Technologielösungen oft vor großen Herausforderungen. Das sind die Kernergebnisse einer aktuellen Studie von Wolters Kluwer in Zusammenarbeit mit der European Legal Tech Association (ELTA).

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 4 - 6, ZURE1453063
ClauseClaus – Ein digitaler Weihnachtsgeist
Dr. Daniel Halft

Die Weihnachtszeit naht und in die Rechtsabteilung eines Spielwarenherstellers ist ein anderer Geist eingezogen. Was bringt er wohl?

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 7, ZURE1453068
Digitale Höhenzüge
Christine Maisch-Bischof

Das Softwareunternehmen PTC ist seit fast 20 Jahren die berufliche Heimat von Dr. Tobias Broda, anfangs als Ein-Mann-Rechtsabteilung, inzwischen als Leiter eines Teams von zehn weiteren Mitarbeitenden. Doch wenn der Jurist und Digitalisierungsexperte privat auftanken will, dann zieht es ihn in die Einsamkeit der Berge.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 8 - 9, ZURE1453071
Die Nebentätigkeit des angestellten Unternehmensjuristen
Christina Vosseler / Katharina Voigt

Viele angestellte Unternehmensjuristen sind neben ihrem Job freiberuflich einer weiteren Kanzlei angeschlossen oder haben zusätzlich eine eigene Kanzlei. Die persönlichen Motive hierfür mögen unterschiedlich sein – über steuerliche Folgen und Pflichten sollte sich der Jurist in beiden Konstellationen jedoch bewusst sein. Der Beitrag fasst zusammen, was Rechtsanwälte hierzu wissen sollten.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 10 - 13, ZURE1453073
Aktuelle Rechtsprechung rund um den Syndikus
Martin W. Huff

An dieser Stelle berichtet Rechtsanwalt Martin W. Huff über aktuelle Gerichtsentscheidungen, die sich mit der Zulassung, aber auch mit der Tätigkeit und dem Befreiungsrecht des Syndikusrechtsanwalts befassen.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 14 - 16, ZURE1453075
Recht & Wirtschaft
Die Umsetzung der CSRD-Berichterstattung
Lena Plato / Dr. Lisa Kopp / Julien Schmidt

Die CSRD stellt viele Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Neben rechtlichen Unsicherheiten stellen sich zahlreiche praktische Probleme, bspw. beim Aufbau neuer Reportingstrukturen oder im Rahmen der Datensammlung und der Sicherung der Datenqualität. Erste Erfahrungen in der Umsetzung geben Hinweise, wie auch kleinere und mittlere Unternehmen die Transformation meistern können.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 34 - 39, ZURE1453093
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Metaverse
Dr. Kuuya Josef Chibanguza / Dr. iur. Dr. rer. pol. Hans Steege

Für zahlreiche Unternehmen stellt sich die Frage, wie eine Nutzung des Metaverse rechtssicher möglich ist. Neben zahlreichen Chancen gehen mit dem Metaverse auch Risiken einher. Neben den Auswirkungen der kommenden Verordnung zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz müssen Unternehmen zahlreiche Gesetze, wie beispielsweise die DS-GVO, beachten.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 40 - 47, ZURE1453095
KI und die Rechtsabteilung von morgen
Sina Steidl-Küster / Philipp Glock

Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG) hat mit KaiChat (KPMG AI Chat) eine unternehmenseigene Version eines Chatbots auf Basis generativer KI eingeführt. KaiChat steht den rund 13.000 Mitarbeitenden des Unternehmens seit Kurzem in der besonders geschützten KPMG-Cloudinfrastruktur zur Verfügung und erfüllt höchste Sicherheitsstandards. Ein Praxisbericht.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 48 - 51, ZURE1453097
Rechtsprechung kompakt
Kumulation von Urlaubsansprüchen: Neues zum Verfall und zur Verjährung von Urlaubsansprüchen
RA/FAArbR Dr. Artur-Konrad Wypych / Caroline Beume

Im Jahr 2019 entschied das BAG erstmalig, dass ein Verfall von gesetzlichen Urlaubsansprüchen nicht mehr automatisch am Ende des Jahres bzw. des Übertragungszeitraums erfolge, sondern von der Erfüllung der Mitwirkungsobliegenheit des Arbeitgebers zur Information seiner Arbeitnehmer über den Verfall abhängig sei. Seitdem hat das BAG sich immer wieder mit weiteren Zweifelsfragen in diesem Kontext beschäftigt und in einer umfangreichen Kasuistik zu einem rechtssicheren Umgang mit dem Verfall von Urlaub bzw. dessen „Verlust“ beigetragen. Das BAG weitet die Rechte der Arbeitnehmer dahingehend aus, dass neben dem Verfall auch die Frage der Verjährung von Urlaubsansprüchen davon abhängig sei, ob der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zuvor über seinen Anspruch auf Urlaub und die Verfall- bzw. Verjährungsfristen hinreichend in Kenntnis gesetzt wurde und der Arbeitnehmer den Urlaub dennoch aus freien Stücken nicht genommen habe. Ebenso gilt die 15-Monatsfrist zum Verfall von Urlaubsansprüchen bei langzeiterkrankten Arbeitnehmern nur, wenn zuvor der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer entsprechend informiert hat. Dem Arbeitgeber muss die Erfüllung seiner Mitwirkungsobliegenheit allerdings möglich sein. Daher kann es in Ausnahmefällen (z.B. bei ganzjähriger Erkrankung) zum Verfall des Urlaubsanspruchs kommen.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 61 - 62, ZURE1453103
Isolierte gerichtliche Bestimmung eines Versammlungsleiters
RA/FAHaGesR Dr. Richard Backhaus

Das OLG Düsseldorf bestimmte in einem aktuellen Beschluss analog § 122 Abs. 3 Satz 2 AktG isoliert – d.h. ohne Ermächtigungsverfahren (§ 122 Abs. 3 Satz 1 AktG) – einen Versammlungsleiter für einzelne Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung einer AG, weil in seinen Augen belastbare Anhaltspunkte die dringende Annahme nahelegten, dass der satzungsmäßig berufene Versammlungsleiter die Hauptversammlung insofern nicht unvoreingenommen und unparteiisch leiten werde. Der darin liegenden großzügigen Loslösung von der gesetzlichen Regelung in § 122 Abs. 3 AktG ist kritisch entgegenzutreten.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 63, ZURE1453105
Zur wirtschaftlichen Vertretbarkeit von Sozialplänen – „Null-Sozialplan“ außerhalb der Insolvenz
RA/FAArbR Dr. Sebastian Beckerle / RA Dr. Jan Rummel

Entscheidet die Einigungsstelle über die Aufstellung eines Sozialplans, muss sie u.a. die wirtschaftliche Vertretbarkeit für das Unternehmen berücksichtigen. Laut BAG ist in diesem Zusammenhang – auch bei Konzernsachverhalten – ausschließlich die finanzielle Konstitution des Vertragsarbeitgebers maßgeblich, soweit dieser aus dem Sozialplan verpflichtet wird. Die dazu aufgestellten Grundsätze sollten Arbeitgeber künftig bei der Gestaltung und Verhandlung von Sozialplänen nutzen.

ZURE vom 23.11.2023, Heft 02, Seite 64, ZURE1453107