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REthinking Law Ausgabe 6/2022

Die Beeinflussung von menschlichem Verhalten durch KI: Chancen und Gefahren

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Seitenanzahl: 68
Ausgabe: 6
Jahrgang: 2022
Erscheinungstermin: 22. Dezember 2022
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Die Beeinflussung von menschlichem Verhalten durch KI: Chancen und Gefahren

 

„Die Macht der künstlichen Intelligenz ist so unglaublich, dass sie die Gesellschaft auf tiefgehende Weise verändern wird.“ Bill Gates kann zu dieser Aussage nur zugestimmt werden. Eine Frage ist aber, ob der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) die Gesellschaft in positiver Weise verändern wird, weil Missstände beseitigt und Chancen ergriffen werden können, die ohne ihren Einsatz nie in dem Ausmaße möglich wären. Oder birgt der Einsatz künstlicher Intelligenz mehr Gefahren und Risiken, die – bei deren Verwirklichung – eine negative Veränderung der Gesellschaft zur Folge hätte?

 

Der Einsatz von Technologien aus dem Bereich der KI gewinnt immer mehr und in allen Bereichen der Gesellschaft an Bedeutung. Es werden zunehmend Technologien des Maschinellen Lernens eingesetzt, die aufgrund ihrer Fähigkeit, Bedeutungszusammenhänge zu erkennen, sehr gut für eine Interaktion oder Kommunikation mit Menschen geeignet sind. In diesem Rahmen ist es möglich, auf ganz unterschiedliche Arten Einfluss auf das Entscheidungsverhalten von Menschen zu nehmen. Die Möglichkeit der Beeinflussung menschlichen Verhaltens mittels KI bietet dabei für Staaten und deren Institutionen, Unternehmen und die Gesellschaft an sich große Chancen, die z.B. der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen im Infektions- oder Klimaschutz dienen können. Auf der Kehrseite zeigen aber auch bereits bestehende Erfahrungen, dass es einen gefährlichen Einfluss durch den Einsatz von neuen Technologien auf das Verhalten von Menschen geben kann. Als Beispiel kann die Beeinflussung von demokratischen Wahlen genannt werden. Mit dem Einsatz von Social Bots in den sozialen Medien oder von sogenannten Deepfakes können Wahlentscheidungen von Wähler*innen beeinflusst werden. Nicht nur um solch schwerwiegenden Beeinflussungen entgegentreten zu können, ist ein rechtlicher Rahmen erforderlich und mit dem Entwurf einer europäischen KI-Verordnung bereits auf den Weg gebracht. Diese so zu fassen, dass – innerhalb der EU – eine “gute” KI entwickelt und eingesetzt werden kann, hingegen eine sehr risikobehaftete Technologie nicht oder nur unter sehr engen Voraussetzungen, ist ein wahrer Balanceakt, wie auch einige Beiträge in dieser Ausgabe zeigen werden.

 

Die Autor*innen und Interviewpartner*innen befassen sich im Folgenden aber nicht nur mit der kommenden Regulatorik, sondern widmen sich dem Thema “Verhaltenssteuerung durch KI” aus vielerlei Blickwinkeln. Da es nicht nur die rechtliche Perspektive in diesem Gebiet zu betrachten gilt, bereichern neben Jurist*innen auch Expert*innen aus den Bereichen Data Science, Behavioral Science, Linguistik, Sozialwissenschaft sowie Wirtschaft und Politik diese Ausgabe mit ihren Beiträgen.

Weitere Produktinformationen

Produktionsform
Geheftet
Format
A4
Erscheinungsweise
6 Ausgaben pro Jahr
Typ Zeitschrift

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