Verkauf durch Fachmedien Otto Schmidt

Fachmedien Otto Schmidt KG

ESGZ Ausgabe 11-12/2023 (PDF)

Medium: eBook
ISBN:
Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG

sofort verfügbar

Ho, ho, ho – die KPIs sind da!



In der Welt der Wirtschaft ist es wie in der Vorweihnachtszeit: Alle wollen Geschenke – und zwar solche, die nicht nur Freude bereiten, sondern auch einen nachhaltigen Nutzen haben.Genau hier kommen die Key Performance Indicators (KPIs) ins Spiel. Sie helfen, sich selbst zu verorten und Entwicklungen zu messen
– auch in den ESG-Dimensionen. Doch es ist wie bei jedem Geschenk auch: Manchmal liegt man mit der Auswahl goldrichtig, aber manchmal auch ziemlich daneben.



Die Vorteile diverser Nachhaltigkeits-KPIs sind so vielfältig wie die Auswahl unter dem festlich geschmückten Tannenbaum. Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen zu quantifizieren und zu verbessern. Damit tragen sie nicht nur zum Umweltschutz, sondern auch zum
langfristigen Unternehmenserfolg bei. Zudem können sie als Maßstab dienen, um sich von der Konkurrenz abzuheben und das Vertrauen der Stakeholder zu gewinnen, wie unser Fokusthema in den verschiedenen Beiträgen zeigt.



Allerdings stellen nicht alle KPIs eine gute Wahl dar. Das Herausgreifen der richtigen Indikatoren kann knifflig sein, denn nicht jede KPI passt zu jedem Unternehmen. Wie ein unpassendes Weihnachtsgeschenk können KPI auch Schwierigkeiten bereiten. Zudem neigen manche Unternehmen dazu, zu viele KPIs auszuwählen, was nicht nur überfordert, sondern auch deren Aussagekraft schmälert. Noch dazu besteht das Risiko des Greenwashings, werden KPIs geschönt oder manipuliert, um besser dazustehen – ähnlich dem vorgetäuschten Freudeheucheln beim Auspacken eines grässlichen Pullovers.


Fazit? KPIs sind wie der berühmte Socken untermWeihnachtsbaum–zwar nützlich, aber vielleicht nicht das Highlight der Festtage. Einseitige Fokussierung auf bestimmte KPIs kann zu Vernachlässigung anderer wichtiger Aspekte führen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Unternehmen sich ausschließlich auf kurzfristige Verbesserungen konzentrieren und langfristige Nachhaltigkeitsziele aus den Augen verlieren. Trotz allemsindKPIs das Werkzeug, das unsere Wirtschaft derzeit braucht, denn evidenzbasierte Entscheidungen sind immer noch die besten Entscheidungen.



In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und schon jetzt viele nachhaltige „Geschenke“ – nicht nur unterm Tannenbaum, sondern auch in der Welt der Wirtschaft!



Ihre
Viola C. Didier und Prof. Dr. Daniel Graewe


Produkteigenschaften


  • Medium: eBook
  • Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG
  • Sprache(n): Deutsch
  • Ausgabetyp: PDF
Editorial
ESG aktuell
„Gebührenglück“ für „Klimakleber“ in Berlin?

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 58, ESGZ1452189
…doch wenig Nachsicht vor den Berliner Strafgerichten
Environment & Climate
Im Fokus: Die wichtigsten ökologischen Sustainability-KPIs
Viola C. Didier

Nachhaltigkeit in Zahlen darzustellen wird immer relevanter. Stakeholder – Kunden, Banken, Partnerunternehmen – wollen sehen, ob und wenn ja, wie viel ein Unternehmen nachhaltiger wird. Eine entscheidende Frage hierbei ist, wie man die Nachhaltigkeitstransformation misst und welche Kennzahlen überhaupt relevant sind. Bislang gibt es leider keine einheitlichen KPIs für die Nachhaltigkeitsberichterstattung – Standards wie z.B. GRI, SASB, 17 SDGs oder WEF gibt es dagegen viele. Ein Anfang für Unternehmen sind die nachfolgenden wichtigsten ökologischen KPIs.

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 4 - 5, ESGZ1452149
Welche KPIs brauchen Banken von Unternehmen?
Torsten Jäger

Banken benötigen von ihren Kunden umfangreiche Nachhaltigkeitsinformationen für das Risikomanagement, die eigenen Berichtspflichten und ihre strategische Ausrichtung. Zurzeit besteht aber noch große Unsicherheit in den Unternehmen und der Wirtschaft insgesamt darüber, welche Daten Banken dabei typischerweise erheben. Für eine bessere Orientierung hat der Bankenverband einen „KPI-Grundkatalog“ entwickelt.

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 6 - 9, ESGZ1452151
Die Auswahl der richtigen KPIs: „Wir dürfen den Blick für das große Ganze nicht verlieren“
Dr. Philipp Rodrian / Prof. Dr. Daniel Graewe

In einer zunehmend nachhaltigkeitsorientierten Wirtschaftswelt werden KPIs im Bereich ESG für Unternehmen zu unverzichtbaren Werkzeugen für Messung und Steuerung. Welche Rolle KPIs in der Unternehmensstrategie spielen, welche Werte besonders schwer zu interpretieren sind und wann man zu viel misst, darüber hat Prof. Dr. Daniel Graewe mit Dr. Philipp Rodrian von der Steinbeis Augsburg Business School gesprochen.

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 10 - 13, ESGZ1452153
Warum man Kultur messen sollte und wie
Holger Wild

Die künftig verbindlichen European Sustainability Reporting Standards verlangen explizit Aussagen zur Unternehmenskultur. Mit gutem Grund, denn sie ist wesentlich für den Unternehmenserfolg. Aber wer seine Kultur entwickeln und steuern will, braucht Methoden der Wirksamkeitskontrolle. Wie können diese aussehen?

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 14 - 16, ESGZ1452156
Verankerung von Nachhaltigkeit in der Unternehmenssteuerung
Prof. Dr. Henning Zülch / Martin Schüder / Benedikt T. Retsch

Nichtfinanzielle Kennzahlen werden in der Unternehmenssteuerung immer bedeutsamer. Im Jahr 2022 nutzten bereits 55 % der DAX160-Unternehmen solche Kennzahlen. Nichtfinanzielle Steuerungskennzahlen dienen dabei als Indikatoren für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens und ermöglichen eine ganzheitliche Analyse der Unternehmensleistung. BASF SE hebt sich als Vorreiter im DAX160 hervor, nicht nur in der Nutzung nichtfinanzieller Steuerungskennzahlen, sondern auch in exzellenter Nachhaltigkeitsberichterstattung. Dafür erhielt das Unternehmen bei dem Kapitalmarktkommunikationswettbewerb Investor‘s Darling den Sonderpreis „Sustainability Communication“.

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 18 - 21, ESGZ1452158
Governance & Compliance
DAOs als Gamechanger für Nachhaltigkeit
Jan-Gero Alexander Hannemann

Der Klimawandel bedroht die Menschheit. Die DAO und die Blockchain-Technologie können dabei helfen, dem entgegenzuwirken und die SDG-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen. In der Verbindung mit IoT und starker künstlicher Intelligenz wäre sie dazu in der Lage, eine „Kein-Mann-Gesellschaft“ abzubilden, vollständig autonom nach eigener Zielvorgabe zu operieren und auf diese Weise Intermediäre einzusparen und Prozesse wesentlich umweltfreundlicher zu gestalten.

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 31 - 36, ESGZ1452170
ESG-Politik in den USA: Parteipolitische Fronten und überraschende Entwicklungen
Dr. Christoph Schemionek / Prof. Dr. Daniel Graewe

Unter republikanischer Führung entstand in einigen US-Bundesstaaten ein Feindbild gegen ESG. Kritik richtet sich auf die Gefährdung der Rentensicherung und zusätzliche Kosten. Die Demokraten unter Biden streben jedoch eine ganzheitliche Förderung von Wirtschaft, Umwelt und Sozialem an und sind von den Angriffen auf ESG überrascht. Einblicke in das Thema in den USA gibt Dr. Christoph Schemionek, Geschäftsführer des RGIT in Washington, DC.

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 37 - 39, ESGZ1452174
Ermittlungsverfahren bei „Greenwashing-Vorwürfen“
Dr. Marius Haak / Joshua Pawel

Unternehmen und deren Führungsebene sehen sich immer häufiger staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen „Greenwashings“ ausgesetzt. Der Fokus der Ermittlungsbehörden liegt dabei auf den Straftatbeständen des Betrugs, des Kapitalanlagebetrugs und der strafbaren Werbung. Hier setzt der Beitrag an und zeigt wirksame Verteidigungsmöglichkeiten auf.

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 40 - 43, ESGZ1452177
Gemeinwohlorientierung und Verantwortungseigentum
Dr. Klaus-Heiner Röhl

Die Anzahl der Unternehmen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet sehen und ihr Kapital dauerhaft sichern wollen, nimmt zu. Doch für viele Mittelständler scheinen die bisherigen Rechtsformen hierfür – eine gemeinnützige GmbH oder eine Stiftung – ungeeignet. Diskutiert wird deshalb, eine neue GmbH-Form in Verantwortungseigentum einzuführen. Dieser Beitrag diskutiert die Vor- und Nachteile der Pläne und zeigt Alternativen zu einer neuen Rechtsform auf.

ESGZ vom 8.11.2023, Heft 11-12, Seite 44 - 47, ESGZ1452179
Social & Human Rights
Sustainable Finance