Verkauf durch Fachmedien Otto Schmidt

Fachmedien Otto Schmidt KG

econic Ausgabe 6/2023 - Heft

Artikelnummer: A24040212956
Medium: Einzelheft
ISSN: 2748209X
Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG

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Sie sind es gewohnt, in econic über die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien informiert zu werden, über konkrete Schritte
der ökologischen und sozialen Transformation in Unternehmen sowie über rechtliche, finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen des Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft. Vor uns allen liegen große Herausforderungen. Allein der Umbau der
Energiewirtschaft von der Nutzung umweltbelastender fossiler Energieträger zum Einsatz erneuerbarer Energien ist eine Herkulesaufgabe,
die der Ernsthaftigkeit und Integrität aller Akteure bedarf. Aber daraus können (und sollten) Chancen erwachsen, die zukunftsweisende Ideen und technologische Innovationen intendieren, die die Folgen des Klimawandels zumindest abschwächen, den Artenschwund bremsen und die Zerstörung der Natur stoppen können. Denn hinter jedem Bemühen um mehr wirtschaftliche Nachhaltigkeit steht eine Vision: die Vision von einem Planeten, der nicht ausgebeutet und dessen Ressourcen nicht „benutzt“, sondern für die kommenden Generationen geschützt und erhalten werden.

Deshalb ist es nicht hinnehmbar, wenn Unternehmen mitunter die Transformation mit falschen Werbeversprechen und Produktbeschreibungen konterkarieren. Es mag manchen Marketingverantwortlichen opportun erscheinen, Produkte und Leistungen
mit übertriebenen Charakterisierungen anzupreisen, um Vorteile gegenüber Wettbewerbern zu erreichen. In Wirklichkeit aber
schädigt Greenwashing nicht nur insgesamt die Reputation aller Bestrebungen, nachhaltiger, umweltschonender und sozial verträglicher
zu wirtschaften. Greenwashing fügt auch der Reputation des eigenen Unternehmens zumindest mittelfristig Schaden zu. Denn es geht um Vertrauen: um das Vertrauen der Kundschaft in die Seriosität der angebotenen Produkte und in den Erfolg einer grundlegenden Transformation – und letztlich ist der Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise offensichtlich alternativlos. Deshalb empfehle ich Ihnen den Schwerpunkt in dieser Ausgabe zum Phänomen „Greenwashing“.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: A24040212956
  • Medium: Einzelheft
  • Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG
  • Sprache(n): Deutsch
  • Gewicht: 300 g
Editorial
Auf den Punkt!
Business Strategy & Policies
Leadership matters: Gesunde Unternehmenskultur korreliert mit wirtschaftlichem Erfolg
Jens Vogt / Boris Diekmann

In volatilen Zeiten, in denen sich viel verändert, machen sich Führungskräfte in der Regel mehr Gedanken über die Entwicklung von Organisationen, Teams und Persönlichkeiten als bei stabilen Voraussetzungen. Deshalb sind die Themen Governance und Unternehmenskultur zurzeit sehr en vogue. Darüber hat econic mit den Experten Jens Vogt und Boris Diekmann von Heidrick & Struggles gesprochen, die im Rahmen einer Studie die Vorstandschefinnen und -chefs von 500 großen Unternehmen weltweit (darunter 50 aus Deutschland) zu ihren Einstellungen gegenüber der Kultur im Unternehmen befragt haben. Das Ergebnis: Firmen, deren Chefs ihre Unternehmenskultur als strategischen Erfolgsfaktor betrachten und systematisch in sie investieren, erzielen ein doppelt so hohes Wachstum wie die, die das nicht tun.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 16 - 21, ECONIC1455296
Wasser schonen, Klima schützen, Kreisläufe herstellen – die grüne Transformation ist machbar
Hans Jürgen Kalmbach

Die Hansgrohe Group SE hat sich längst auf den Weg gemacht, eine Green Company zu werden. Das Unternehmen blickt auf eine mehr als 35-jährige Nachhaltigkeitshistorie zurück. Alle Standorte sind seit 2022 klimaneutral, das Unternehmen wird sukzessive dekarbonisiert und alle A-Lieferanten müssen in einem Green Company Agreement die Einhaltung von Umweltmanagementauflagen vertraglich zusichern.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 22 - 25, ECONIC1455300
Wir brauchen eine Wirtschaft, die in der Lage dazu ist, mehr zurückzugeben als zu nehmen
Prof. Dr. Stephan Hankammer

In der Fachdebatte über Strategien unternehmerischer Nachhaltigkeit werden immer wieder alternative Modelle des Wirtschaftens genannt. Da ist zum Beispiel die Rede von einer Postwachstumsökonomie oder der regenerativen Marktwirtschaft. Nachdem wir in unserer Ausgabe 05/2023 den Postwachstumsökonomen Prof. Niko Paech zu Wort haben kommen lassen, haben wir für diese Ausgabe Prof. Stephan Hankammer von der Alanus Hochschule zum Modell der regenerativen Marktwirtschaft befragt.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 26 - 29, ECONIC1455303
Auch in der Pharmaindustrie: Nachhaltig die Welt gesünder machen
Jan Faßbender / Dr. Hansjörg Hagels

Boehringer Ingelheim ist ein global agierendes Pharmaunternehmen, das in seinen drei Geschäftsbereichen Humanpharmazeutika, Tiergesundheit und Biopharmazeutika 2022 mehr als 24 Milliarden Euro Umsatz erzielt hat. Mit etwa 53.000 Beschäftigten zählt das 1885 gegründete Familienunternehmen zu den weltweit führenden forschungsgetriebenen Pharmakonzernen und ist in 130 Märkten aktiv. Boehringer Ingelheim treibt in den drei Bereichen „More Health“, „More Potential“ und „More Green“ seine Nachhaltigkeitsstrategie voran und hat als „Vorreiter der Transformation in der Pharmabranche“ kürzlich den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten, der von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. verliehen wird.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 32 - 35, ECONIC1455306
Grüner Strom und grüne Wärme: Die Zukunft der Energiegewinnung ist erneuerbar
Jens Kriete

Die Koehler-Gruppe wurde 1807 gegründet und ist bis heute ein familiengeführtes Unternehmen. Ihr Kerngeschäft besteht in der Herstellung hochwertiger Spezialpapiere wie u.a. Thermopapiere, Spielkartenkarton sowie Fein-, Dekor- und Spezialpapiere für die Verpackungsindustrie. Die Prozesse der Papierherstellung sind energieintensiv, daher investiert die Gruppe bereits seit zwei Jahrzehnten in die Erzeugung regenerativer Energie. Eigens dafür wurde 2012 Koehler Renewable Energy gegründet. Mehr darüber sowie zu weiteren Nachhaltigkeitszielen wollte econic von Jens Kriete wissen, Sustainability Manager bei der Koehler-Gruppe.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 36 - 40, ECONIC1455308
Green Tech & Innovation
Fernwärme: Befreiungsschlag für die Energie- und Wärmewende?
Martin Schulz

Grundsätzlich erscheinen die sich anbahnenden energietechnischen Transformationsprozesse in ihrer Dynamik und Vielfältigkeit noch immer wenig durchschaubar. Das umfasst auch die Fernwärme als Hoffnungsträger der Wärmewende. Welche Faktoren tragen also dazu bei, damit die Fernwärme in Zukunft eine wesentliche Rolle für die Energieerzeugung in der Industrie spielen kann und wie können realistische Einsatzszenarien aussehen? Dazu soll dieser Artikel einen Beitrag leisten.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 52 - 55, ECONIC1455318
ZF bringt alternativen Elektromotor zur Serienreife und setzt auf Nachhaltigkeit
Dr. Matthias Beringer

Die weltweit agierende ZF Friedrichshafen AG liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen sowie Industrietechnik. Als Motoren für Elektroautos kommen für gewöhnlich „permanentmagneterregte Synchronmaschinen“ (PSM) zum Einsatz. Der Technologiekonzern hat dazu einen alternativen E-Motor entwickelt, der ohne die Verwendung Seltener Erden auskommt und im Herstellungsprozess bis zu 50 Prozent weniger CO2 emittiert. Damit könnte die Antriebstechnik von Elektroautos wesentlich umweltfreundlicher gestaltet werden. econic hat darüber mit Dr. Matthias Beringer gesprochen.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 56 - 59, ECONIC1455320
Nachhaltigkeitscongress: So gelingt der Weg zum nachhaltigen Unternehmen
Prof. Dr. Andreas Löschel / Anne Bieler-Brockmann

Der Nachhaltigkeitscongress am 27. und 28. September 2023 in Frankfurt präsentierte zahlreiche Berichte zu erfolgreichen Nachhaltigkeitsstrategien in Unternehmen. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft diskutierten teilweise kontrovers.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 60 - 61, ECONIC1455324
People & Planet
Soziales unternehmerisches Engagement muss authentisch sein
Bernhard Simon

Nicht wenige Unternehmen engagieren sich in sozialen und karitativen Projekten und zeigen auf diese Weise, dass sie auch Verantwortung für eine positive gesamtgesellschaftliche Entwicklung übernehmen. Diese Aktionen reichen über ihren gewohnten Kosmos aus Märkten, Kunden und Wettbewerbern hinaus und sind im Zuge der ökologischen und sozialen Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaftsführung immer häufiger zu beobachten. Doch nicht alle unternehmerischen Engagements entfalten die beabsichtigte Wirkung – nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht. Bernhard Simon, Verwaltungsratschef des internationalen Logistikdienstleisters Dachser, rät deshalb zu einem gut vorbereiteten und durchdachten Vorgehen.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 41 - 45, ECONIC1455311
Fleischlos im Trend: Alternative Produkte ersetzen das gewohnte Steak und schonen Tiere und Umwelt
Roman Leuthner

Das Unternehmen Rügenwalder Mühle im niedersächsischen Bad Zwischenahn ist ein Beispiel für eine gelungene und nachhaltige Transformation. Das 1834 gegründete Unternehmen ist vom klassischen Wursthersteller zum Anbieter zahlreicher veganer Produkte geworden und führt mit einem Marktanteil von gut 40 Prozent den Markt in Deutschland an. Der promovierte Biologe und freie Wissenschafts- und Medizinjournalist Christian Weymayr hat über den tiefgreifenden Wandel bei Rügenwalder ein Buch geschrieben und zugleich die Zukunft einer fleischlosen, zumindest aber fleischarmen Ernährung ausgelotet.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 46 - 48, ECONIC1455314
Artenschutz sollte zum Schlüsselfaktor für das Risiko- und Reputationsmanagement werden
Karl Strempel

Eine Studie von WWF Deutschland und Bain & Company wirft erstmals einen Blick auf die Fragestellung, ob und wie deutsche Konzerne mit den Herausforderungen der Biodiversität umgehen. Diesem Thema kommt höchste Priorität zu – neben den Bemühungen, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Immerhin ist mehr als die Hälfte des deutschen Bruttoinlandsprodukts von einer intakten Natur abhängig.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 49 - 51, ECONIC1455316
Schwerpunkt
Greenwashing ist kein Kavaliersdelikt
Roman Leuthner

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 4 - 5, ECONIC1455285
Gegen den Verdacht von Greenwashing hilft nur offene Kommunikation
Jan Fockele

Vor dem Hintergrund der Debatte um Greenwashing ist die Integrität der Kompensation von Treibhausgasemissionen häufig umstritten. Das gilt besonders hinsichtlich der Perspektive, als Unternehmen mit der Aussage der „Klimaneutralität“ werben zu können. Organisationen wie foodwatch fordern in diesem Zusammenhang eine Verschärfung des UWG, des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (siehe Seite 8 in dieser Ausgabe). Deshalb haben wir bei Jan Fockele von ForestFinance nachgehakt und ihn nach seiner Ansicht zu dieser Debatte befragt.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 6 - 7, ECONIC1455286
Kompensation nur vorgetäuscht? Unternehmen können sich mit CO2-Zertifikaten nicht freikaufen
Manuel Wiemann

Die Verbraucherschutzorganisation foodwatch beobachtet, dass Konzerne vermehrt mit Werbeaussagen zur angeblichen Klimaneutralität von Produkten die Öffentlichkeit in die Irre führen. Produktversprechen müssten jedoch nachprüfbar und aufrichtig sein, da die Klimakrise ansonsten verschärft würde. econic hat bei Manuel Wiemann nachgefragt, der bei foodwatch seit 2019 für Recherche und Kampagnen zuständig ist.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 8 - 10, ECONIC1455289
Rechtliche Konsequenzen und Verlust an Reputation: Vier aktuelle Beispiele für Greenwashing
Roman Leuthner

Der Vorwurf gegenüber einem Unternehmen, Greenwashing zu betreiben, ist schwerwiegend. Denn Greenwashing ist längst kein Kavaliersdelikt mehr. Außer dem Verlust an Reputation in der Öffentlichkeit drohen auch immer mehr rechtliche Konsequenzen. Da die Trennlinie zum Greenwashing etwas unscharf ist, zeigen wir im Folgenden vier typische Beispiele für Greenwashing, auf die Greenpeace hinweist.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 12 - 13, ECONIC1455292
Wie Greenwashing Unternehmen schädigt und die Realität verschleiert

Greenwashing ist nicht nur ein Aufreger für Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich über Tricks und Täuschungsmanöver der Werbeindustrie ärgern und immer häufiger hinter die Fassaden wohlfeiler Produktversprechen blicken. Der Informationsstand der Kundschaft von Unternehmen aller Branchen über die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit von Produkten und Leistungen wächst infolge der Bedeutung von Klima- und Umweltschutz beständig. Deshalb werden Werbeaussagen in der Regel skeptisch hinterfragt und nicht mehr so einfach hingenommen – zum Schaden von Unternehmen und ihrer Reputation.

ECONIC vom 21.12.2023, Heft 06, Seite 14 - 15, ECONIC1455294