Verkauf durch Fachmedien Otto Schmidt

Fachmedien Otto Schmidt KG

econic Ausgabe 4/2023 - Zeitschrift

Artikelnummer: A24040212665
Medium: Einzelheft
ISSN: 2748209X
Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG

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Aus Ihrer Unternehmenspraxis kennen Sie den Unterschied zwischen
dem operativen Tagesgeschäft und der Strategieentwicklung.
Ersteres ist eingeübtes, standardisiertes unternehmerisches
Handeln, mit dem die großen Linien des Geschäftsmodells abgearbeitet
werden. Um uns selbst zu versichern, dass wir mit unserem
geschäftspolitischen Aktivitäten noch auf Kurs sind, unternehmen
wir in größeren – am besten in regelmäßigen – zeitlichen Abständen
eine Exkursion auf die Metaebene, in die Strategieentwicklung.
Diese dient dazu, übergeordnete Ziele und Projekte zu definieren,
die unser Unternehmen in seinem Marktumfeld justieren sollen.

Wer auf Strategieentwicklung verzichtet und denkt, sich niemals
dafür Zeit nehmen zu können, wird über kurz oder lang ins „Vor-sich-
hin-Wursteln“ geraten. Eine Geschäftsführerin in einem mittelständischen
Unternehmen beschrieb dieses Verhalten einmal
treffend so: „Man muss die Säge rechtzeitig schärfen und darf nicht
glauben, immer nur sägen zu müssen.“ Andernfalls wird die Säge
irgendwann stumpf und das ganze Sägeblatt muss ausgewechselt
werden. Deshalb ist Strategieentwicklung mit einer Stärken-und-
Schwächen-Analyse, der Identifikation von Potenzialen und
Chancen und der Definition klarer Ziele und den zur Zielerreichung
notwendigen Maßnahmen von großer Bedeutung. Mit dieser Einstellung
sollten sich Unternehmen auch der Nachhaltigkeitsberichterstattung
nähern. Ja, sich diesem Reporting zu unterziehen,
ist – bei all dem, was an Regulatorik und bürokratischen Aufgaben
ohnehin auf Unternehmen in den vergangenen Jahren dazugekommen
ist – eine zusätzliche Herausforderung. Alles überflüssig? Nur
ein weiteres Ärgernis, das sich Brüsseler Bürokraten ausgedacht
haben? Nein, viel besser: Es macht einfach Sinn.

Ein Nachhaltigkeitsreporting in den drei großen Bereichen Umwelt
und Ökologie, Soziales und Governance macht Sinn, weil Unternehmen
dazu motiviert werden, sich ihr Geschäftsmodell und dessen
Grundlagen sowie alle wesentlichen Ziele vor Augen zu führen
und zu überprüfen. Insofern dient es der Analyse, aus der heraus
Prozesse und Workflows optimiert werden und zukunftssicher entwickelt
werden können. Mit anderen Worten: So kann die „Säge
wieder geschärft“ werden. Und wen das noch nicht überzeugt,
dem sollte klar sein, dass die Kreditwürdigkeit aus Sicht der Banken
immer mehr auch von Kennzahlen im Nachhaltigkeitsreporting
abhängig sein wird. Die Lektüre des Schwerpunkts „Nachhaltigkeitsreporting
2.0“ in dieser Ausgabe wird sich deshalb auf jeden
Fall lohnen.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: A24040212665
  • Medium: Einzelheft
  • Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG
  • Sprache(n): Deutsch
  • Gewicht: 300 g
Editorial
Auf den Punkt!
Business Strategy & Policies
Staatliche Fördermittel für Investitionen in Forschung und Entwicklung sichern
Markus Wessels

Mit dem Beginn des Ukrainekriegs im Februar 2022 hat sich das wirtschaftliche und finanzielle Umfeld für viele Unternehmen dramatisch verändert. So stiegen die Energiekosten binnen kurzer Zeit, verteuerten die Produktion ganz erheblich und erschweren neben zusätzlichen Risiken wie Inflation und Problemen in den Lieferketten die mittel- und langfristige unternehmerische Planbarkeit.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 42 - 44, ECONIC1441234
E-Modelle als Wachstumstreiber einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie
Dr. Thomas Becker

Die BMW Group ist einer der weltweit größten, traditionsreichsten und erfolgreichsten Automobilhersteller. Das Geschäftsjahr 2022 hat der Konzern erneut mit Bestwerten bei Umsatz und Profitabilität abgeschlossen. Im laufenden Jahr sollen u.a. E-Modelle die Wachstumstreiber des Geschäfts sein, die sich in eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie der Gruppe integrieren. Darüber und über wesentliche Weichenstellungen bei der Transformation des Konzerns hat econic mit Dr. Thomas Becker, Leiter Nachhaltigkeit und Mobilität der BMW Group, gesprochen.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 46 - 49, ECONIC1441236
Status beim Ausbau der erneuerbaren Energien
Green Tech & Innovation
So machen Unternehmen ihre Lieferketten nachhaltiger und transparenter
Andreas Tsetinis / Alois Flatz / Jakob Etzel

Wie nachhaltig ein Produkt tatsächlich ist, bemisst sich nicht nur an der Endmontage, sondern über die gesamte Lieferkette hinweg. Die Emissionen im Bereich Scope 3 upstream, also in der vorgelagerten Wertschöpfungskette, stellen für Unternehmen oftmals eine Blackbox dar. Standardisierte Lösungen zur CO2-Berechnung sind noch kaum verbreitet. In Zukunft wird der (europäische) Gesetzgeber fehlende Transparenz beim Import bestimmter Güter wie Stahl, Aluminium oder Zement finanziell sanktionieren. Außerdem erwarten immer mehr Kunden, Partner und Verbraucher, dass Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck über die gesamte Lieferkette offenlegen. Eine von Tset entwickelte Software macht genau das möglich.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 57 - 59, ECONIC1441248
Die Agrarproduktion der Zukunft ist nachhaltig
Philipp Lubos

Die krisenfeste Versorgung der Bevölkerung mit nachhaltigen, lokalen und qualitativ hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten ist eine enorme Herausforderung. Um den Bedarf gerade in urbanen Regionen zu decken, müssen neuartige Agrarsysteme etabliert werden. Denn die konventionelle Landwirtschaft zerstört ihre eigenen Grundlagen durch Pestizide und Erosion. Indem landwirtschaftliche Produkte nahe dem Ort erzeugt werden, wo sie später konsumiert werden sollen, kann die Energie für den Transport eingespart werden.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 60 - 62, ECONIC1441250
People & Planet
Bundesregierung unterstützt Unternehmen bei Fragen zu ihrer Lieferkette
Jenny Ohme

Globales Wirtschaften unterliegt steigenden Anforderungen: Nicht nur Kunden, Geschäftspartner und Beschäftigte erwarten nachhaltiges unternehmerisches Handeln. Auch neue gesetzliche Regelungen auf nationaler und europäischer Ebene verpflichten Unternehmen dazu. Die Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt, Umwelt- und Sozialstandards entlang der Lieferkette ist dabei oftmals mit Herausforderungen verbunden – vor allem in der tieferen Lieferkette. Viele Unternehmen sind mit ähnlichen Fragen konfrontiert: Welche regulatorischen Entwicklungen sind für meine Zielmärkte relevant? Und welche Menschenrechtsrisiken befinden sich entlang meiner Wertschöpfungskette? Der Helpdesk „Wirtschaft & Menschenrechte“, ein Unterstützungsangebot der Bundesregierung, berät bei diesen Fragen.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 33 - 35, ECONIC1441229
Bio-Siegel transportieren das ökologische Leistungsversprechen von Produkten
Roman Leuthner

Siegel garantieren Qualitätsstandards, die Umsetzung eines Produktversprechens und verschaffen Unternehmen gegenüber der Konkurrenz, deren Ware nicht mit einem Siegel zertifiziert ist, für gewöhnlich einen Wettbewerbsvorteil.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 36 - 39, ECONIC1441231
„Bio“ für alle
Roman Leuthner

Vor kurzem hat das Unternehmen Kaufland mit dem Bioland e.V. einen Markennutzungs- und Kooperationsvertrag geschlossen, um ein Zeichen für noch mehr Nachhaltigkeit und Lebensmittel in Bio-Qualität zu setzen. Im Folgenden wird erklärt, warum dies ein gutes Vorbild für den Lebensmitteleinzelhandel sein kann.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 40 - 41, ECONIC1441232
Schwerpunkt
Verluste an Biodiversität: Warum Unternehmen natur-positive Geschäftsmodelle entwickeln sollten
Dr. Roman Leuthner

Aktuell erhobene Daten und die Analyse von Kausalzusammenhängen zwischen vernetzten Ökosystemen machen deutlich, dass Verluste an Biodiversität in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bisher stark unterschätzt wurden. In der Wissenschaft gilt der weltweite Rückgang an Tier- und Pflanzenarten mittlerweile jedoch als „Zwillingskrise“ zum Klimawandel, die mindestens ebenso aufmerksam beachtet und dringlich angegangen werden muss.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 4 - 6, ECONIC1441210
Biodiversität muss Teil des Geschäftsmodells von Unternehmen werden
Prof. Dr. Ilona Leyer

Im Interview mit econic macht Prof. Dr. Ilona Leyer deutlich, warum Biodiversität gerade auch aus ökonomischer Perspektive schützenswert ist. Dazu stellt sie Konzepte vor, die Unternehmen auf diesem Weg begleiten, und zeigt anhand von erfolgreich verlaufenen Projekten den Nutzen einer Unternehmenspolitik, die den Schutz der biologischen Vielfalt berücksichtigt.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 7 - 11, ECONIC1441212
Biodiversität schützen mit System
Philipp Lubos

Wie Unternehmen mit einer Checkliste die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf die Biodiversität ermitteln könnenDer kürzlich aktualisierte Leitfaden des Global Nature Fund und der Bodenseestiftung hilft Unternehmen und Organisationen, das Thema Biodiversität schrittweise in ihr betriebliches Umweltmanagement zu integrieren, um negative Auswirkungen systematisch und kontinuierlich zu reduzieren. Der Leitfaden bietet praxisorientierte Informationen und verweist auf vorhandene Instrumente und Erfahrungen. Er richtet sich an alle Organisationen mit einem Umweltmanagementsystem und gibt einen Ausblick auf zukünftige Anforderungen.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 12 - 14, ECONIC1441215
„Frankfurter Erklärung“ zur Bewahrung der Biodiversität: „Wir müssen alles daransetzen, den folgenden Generationen einen weiterhin bewohnbaren Planeten zu übergeben“
Klement Tockner

Vor dem „Weltnaturgipfel“ im kanadischen Montreal im Dezember vergangenen Jahres haben sieben Organisationen die sogenannte „Frankfurter Erklärung“ veröffentlicht. Darin fordern u.a. die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, das Museum für Naturkunde in Berlin, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und das Leibniz Institut SAFE (Sustainable Architecture for Finance in Europe) einen „Schulterschluss von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für natur-positives unternehmerisches Handeln“. Was das konkret für Unternehmen bedeutet, darüber sprach econic mit Professor Dr. Klement Tockner, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und ein international führender Biodiversitätsforscher.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 15 - 19, ECONIC1441217
Greenpeace: Unternehmen müssen ehrlich zu sich selbst sein
Gesche Jürgens

Die Umweltorganisation Greenpeace setzt sich für den Schutz der Umwelt ein. Ziel der international tätigen Organisation ist es, Umweltprobleme global und regional bewusst zu machen und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen zu verhindern. So kämpft Greenpeace für die Erhaltung der Biodiversität und prangert die Zerstörung von Regenwaldgebieten mit ihrer komplexen Artenvielfalt weltweit an. Was kann die Wirtschaft besonders im globalen Norden für die Bewahrung der Biodiversität tun? Dazu hat econic mit Gesche Jürgens gesprochen, Kampagnensprecherin für Wälder und Biodiversität bei Greenpeace Deutschland.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 20 - 23, ECONIC1441220
„Hauptziel meines Unternehmens ist die Reduktion des Marktes“
Dr. Hans-Dietrich Reckhaus

Kunst kann nichts verändern? Doch, Kunst kann die Welt verändern, wenn die Umstände günstig sind. Im Fall des Bielefelder Unternehmens Reckhaus GmbH & Co. KG, das sein Geld mit Insektenbekämpfungsmitteln verdient, war dies vor elf Jahren der Fall. Die Schweizer Konzeptkünstler Frank und Patrick Riklin, die vom Inhaber des Unternehmens, Dr. Hans-Dietrich Reckhaus, den Auftrag erhalten hatten, einen neu entwickelten Fliegenfänger möglichst kunstvoll und marketingträchtig in Szene zu setzen, stellten eine Frage, die Reckhaus bis heute nicht mehr loslassen sollte. Zuvor hatte er sich nie dafür interessiert, welchen Wert eine Fliege eigentlich hat, und ob man das Leben von Fliegen nicht besser bewahren, als es mit allen erdenklichen Methoden auslöschen sollte. Seitdem ist der Unternehmer als Insektenretter unterwegs. econic hat mit ihm gesprochen.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 26 - 29, ECONIC1441223
Der deutsche Finanzsektor sollte das Thema Biodiversität auf die Agenda setzen
Angela McClellan

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) Deutschland hat gemeinsam mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland eine Studie zur Biodiversitätskrise mit Bezug auf das Risikomanagement von Finanzunternehmen vorgelegt. In ihrer Untersuchung „Von Net Zero zu Nature Positive“ motivieren die Auftraggeber deutsche Finanzunternehmen, die vielfältigen Chancen der Bewahrung von Biodiversität und Ökosystemleistungen zu erkennen und darauf beruhende innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. econic hat darüber mit Angela McClellan, Director Sustainable Finance bei PwC Deutschland, gesprochen.

ECONIC vom 22.6.2023, Heft 03, Seite 30 - 32, ECONIC1441226