Verkauf durch Fachmedien Otto Schmidt

Fachmedien Otto Schmidt KG

econic Ausgabe 3/2023 (Zeitschrift)

Artikelnummer: A24040212525
Medium: Einzelheft
ISSN: 2748209X
Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG

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Biodiversität


Warum Unternehmen biologische Vielfalt zum Überleben brauchen



 



Liebe Leserinnen und Leser,


sind oder waren Sie Motorradfahrer oder -fahrerin und waren eventuell schon in den 1980-er Jahren unterwegs? Dann wissen Sie, wovon ich spreche, wenn ich daran erinnere, dass es damals selbst bei gedrosseltem Tempo niemand riskieren konnte, an einem lauen Sommerabend mit hochgeklapptem Helmvisier auf Tour zu gehen. Warum? Weil mit ziemlicher Sicherheit eine pummelige Hummel oder ein fetter Nachtfalter auf der Stirne eingeschlagen wäre oder gar schmerzhaft ein Auge getroffen hätte. Was Autofahrern wegen ihren beschmutzten Windschutzscheiben lästig war, konnte für Biker gefährlich werden: Myriaden von Insekten, die uns im Abblendlicht entgegenflogen. Heute dagegen sehen Kühlergrills, Windschutzscheiben und Motorradscheinwerfer selbst nach längeren sommerlichen Ausflügen ins Grüne aus, als kämen sie gerade aus der Waschanlage. Was wir in den vergangenen Jahrzehnten (nicht nur) in Deutschland geschehen haben lassen, ist nichts weniger als ein Massensterben unter den Insekten, der artenreichsten Klasse der Tiere. Die wissenschaftlichen Belege dafür sind evident. So hat der Evolutionsbiologe Josef. H. Reichholf in einem knapp 50-jährigen Untersuchungszeitraum festgestellt, dass die Bestände der Schmetterlinge auf landwirtschaftlich genutzten Flächen in Süddeutschland zwischen 1977 und 2016 um sage und schreibe 95 Prozent (!) und die Anzahl der Insektenarten um mehr als 57 Prozent zurückgegangen sind (Reichholf, Das Verschwinden der Schmetterlinge, 2017). Aber nicht nur Insekten sind von diesem Massensterben betroffen: Die Vielfalt des Lebens an sich ist es, die immer stärker bedroht ist. Dabei sind die Biodiversität und die damit verbundenen Ökosystemleistungen die Grundlage unseres Wohlstands und somit gleichzeitig Wirtschaftsgrundlage nahezu aller Unternehmen. Umgekehrt braucht die biologische Vielfalt auch das Engagement eben dieser Unternehmen, um diese Grundlage nicht weiter zu zerstören. Die Bundesregierung, die Europäische Kommission und die Vereinten Nationen haben dazu etliche neue Verordnungen und Regularien in Vorbereitung. Deshalb beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe mit dem Leitthema Biodiversität und informieren Unternehmen darüber, was auf sie zukommt und welchen Beitrag sie konkret zur Bewahrung der Artenvielfalt leisten können.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: A24040212525
  • Medium: Einzelheft
  • Verlag: Fachmedien Otto Schmidt KG
  • Sprache(n): Deutsch
  • Gewicht: 300 g
Editorial
Auf den Punkt!
Business Strategy & Policies
Ziele und Maßnahmen für eine konsistente Nachhaltigkeitsstrategie bei der DATEV
Claus Fesel

Angesichts der akuten Herausforderungen der vergangenen Jahre – die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise und deren Auswirkungen auf Handelsbeziehungen, die permanent angespannte politische Lage, die daraus resultierende hohe Inflation usw. –, gab es viele Befürchtungen, dass aufgrund dieser Multikrisen das Thema Klimawandel und Klimakrise in den Hintergrund treten könnten. Aber dem ist nicht so: Die Zeichen stehen weiterhin auf Nachhaltigkeit. Wie die DATEV ihre Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt hat und welche Ziele und Maßnahmen dabei im Zentrum stehen, zeigt der folgende Beitrag.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 38 - 42, ECONIC1435968
Erfolgskriterien für Nachhaltigkeitsmanager
Britta Seidl-Bowe / Maximilian Blau / Natalie Schrogl

Personen, die das unternehmerische Nachhaltigkeitsmanagement verantworten, sollen nicht nur fachlich fit sein, sondern auch über strategische und zwischenmenschliche Fähigkeiten verfügen. Dieser Beitrag zeigt auf, welches Rüstzeug es dazu braucht, wie Unternehmen diese Schlüsselposition besetzen sollten und welche Weichenstellungen in den ersten 100 Tagen gefragt sind.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 44 - 48, ECONIC1435971
Die Kreislaufwirtschaft fängt bei der Maschine an
Viktoria Schütz

Kreislaufwirtschaft und CO2 sind in aller Munde. Dabei beziehen sich werbliche Aussagen vieler Unternehmen jedoch beinahe ausschließlich auf Verbrauchs- und Konsumgüter. Dass die Kreislaufwirtschaft nicht nur die Endprodukte betrifft, sondern schon beim Maschinenpark beginnen sollte, gerät dabei oftmals in Vergessenheit. Dabei bergen die lange Nutzung von Maschinen in der Produktion und die technische Überholung von Gebrauchtmaschinen zusätzliches Potenzial zur Verringerung von CO2-Emissionen.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 50 - 53, ECONIC1435977
Ein digitaler Marktplatz für zirkuläre Kunststoffe soll bei der Lösung der Plastikkrise helfen
Christian Schiller

Kunststoff-Rezyklate sind im Vergleich zu neu hergestellten konventionellen Kunststoffen häufig teurer. Dies ist einer der Gründe, warum der Anteil an rezyklierten Kunststoffen in Produkten längst nicht so hoch ist, wie es technisch möglich wäre. Darüber hat econic mit Christian Schiller, Gründer des globalen Marktplatzes für zirkuläre Kunststoffe, cirplus, gesprochen.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 66 - 69, ECONIC1435987
Green Tech & Innovation
Kunststoffe: Baumaterial der Moderne für die Energiewende
Roman Leuthner

Viele Werkstoffexperten sind heute mehr denn je davon überzeugt, dass sich die Energiewende und damit der Schutz vor einer ungebremsten Erhitzung des Planeten sowie die Anpassung des Menschen an den seit Beginn der Industrialisierung bereits erreichten Temperaturanstieg um aktuell 1,1 Grad vor allem am Thema Kunststoff entscheiden wird. Ohne Kunststoffe geht es nicht. Mit Kunststoffen jedoch nur unter der Voraussetzung, dass sie in geschlossenen Kreisläufen gehalten werden.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 70 - 71, ECONIC1435990
Kunststoffe unterstützen den Weg zur Klimaneutralität
Philipp Lubos

Beim 28. Kunststoff-Kolloquium des Instituts für Kunststofftechnik (IKT) in Stuttgart diskutierten hochrangige Branchenexperten im März die Frage, wie Deutschland und Europa mit Anwendungen von Kunststoffen klimaneutral werden können. Dazu präsentierten die Veranstalter 40 Fachvorträge zu den Themen Werkstoffe, Maschinen und Verfahren, bei denen technologische Innovationen aufgezeigt wurden. Im Zentrum der Veranstaltung standen Verfahren, mit denen der CO2-Fußabdruck von Kunststoffen wesentlich reduziert werden kann, ein vielversprechendes Bio-Polymer, das die Herstellung von Massenkunststoffen aus CO2 ermöglichen soll, sowie neue Quellen für die Kunststoffproduktion.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 72 - 74, ECONIC1435992
Impact Investing mit Private Equity kann die nachhaltige Transformation beschleunigen
Dr. Maximilian Tucher / Sarah Schmid

Investoren berücksichtigen zunehmend ihren Beitrag zur Gesellschaft als Teil ihrer Geschäfts- und Investitionsstrategien und legen ein immer größeres Gewicht auf die soziale und ökologische Performance ihrer Investitionen. Impact Investing stellt die Antwort der Finanzbranche auf diese Entwicklung dar und ist eine stark wachsende Anlagestrategie, bei der soziale und ökologische Verbesserung sowie gute Renditen erzielt werden sollen.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 75 - 78, ECONIC1435994
People & Planet
Streit um E-Fuels: „Wir brauchen alle klimafreundlichen Technologien“
Hildegard Müller

Nach einer wochenlangen Hängepartie haben die EU-Energieminister das weitgehende „Aus“ für den Verbrennermotor ab 2035 beschlossen. Zuvor hatten das Bundesverkehrsministerium und die Europäische Union ihren auf offener Bühne ausgetragenen Streit über die konkreten Regeln eines Verbrennerverbots beigelegt. Diese sehen nun vor, dass ab 2035 EU-weit keine neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mehr zugelassen werden dürfen, wenn ihre Motoren mit Benzin oder Diesel betrieben werden. Allerdings gibt es aufgrund der Intervention Deutschlands eine Ausnahme: Demnach dürfen auch nach 2035 Autos mit Verbrennermotoren neu zugelassen werden, wenn sie ausschließlich mit CO2-neutralen synthetischen Kraftstoffen, sogenannten E-Fuels, betankt werden. Über diese und weitere Themen hat econic mit Hildegard Müller, der Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), gesprochen.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 54 - 57, ECONIC1435979
Der Green Deal der EU und die „Farm-to-Fork-Strategie“ erzwingen die Optimierung der Produktionsfaktoren
Dr. Eva Reuter

Obwohl der Anteil der Agrarproduktion an der Wirtschaftsleistung der Europäischen Union beständig sinkt, trägt sie erheblich zum Klimawandel bei und hat als größte Flächennutzerin massiven Einfluss auf die Qualität von Böden, Gewässern und Luft. Dementsprechend steigt das Interesse an nachhaltigen Trends in der Landwirtschaft, wie sich auch durch die Aufmerksamkeit für grüne Agrartechnologie an der Börse zeigt.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 60 - 63, ECONIC1435982
Energiepolitik? Schockwellen! Anatomie eines Totalversagens

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 64, ECONIC1435984
Ressort Business Strategy & Policies
Schwerpunkt
Die wichtigsten unternehmerischen Ressourcen: Wissen und Fachkräfte
Roman Leuthner

Das Wissen, das sich Unternehmen über die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit aneignen müssen, ist immens. Energie-, Wärme- und Mobililtätswende sind Schlagwörter, hinter denen sich Kompendien spezifischer Informationen verbergen. Neben dem notwendigen Faktenwissen brauchen Unternehmen Fachkräfte, die sich Know-how erarbeiten, weitergeben und umsetzen können.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 4 - 5, ECONIC1435944
Wissensaufbau und Wissensmanagement sind zentrale Aufgaben in der nachhaltigen Transformation
Kristina Heck / Jan Marten Krebs

Nachhaltigkeit ist eine der großen Herausforderungen für Unternehmen, die sich zukunftsfähig aufstellen wollen. Doch um Geschäftspraktiken ökologischer und sozial verantwortungsvoller gestalten zu können, gilt es, ein generelles Nachhaltigkeitswissen innerhalb des Unternehmens aufzubauen.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 6 - 10, ECONIC1435945
Etablierte Unternehmen könnenvon grünen Startups profitieren
Prof. Dr. Klaus Fichter

In diesem Jahr ist der Green Startup Monitor zum fünften Mal vom Borderstep Institut und dem Bundesverband Deutsche Startups erstellt worden. Mit der Untersuchung vermessen die Initiatoren das grüne Gründungsgeschehen in Deutschland und analysieren die Bedeutung jener Startups, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zu den ökologischen Zielen einer Green Economy leisten. econic hat zu den Ende März publizieren Studienergebnissen mit Prof. Dr. Klaus Fichter gesprochen.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 11 - 14, ECONIC1435948
ESG-Strategie: Klimaschutz im Unternehmen beginnt und endet bei den Beschäftigten
Julia Widmann

Das Wiener Klimaschutz-Start-up Glacier hat sich zum Ziel gesetzt, transformationsrelevantes Wissen zum Klimaschutz über die Beschäftigten in die Unternehmens-DNA zu implementieren. So könne Klimaschutz in Unternehmen am wirkungsvollsten vorangebracht werden. Deshalb bildet das Start-up über die Glacier Climate Academy seit 2021 Beschäftigte in Unternehmen weiter und vermittelt Wissen von den Grundlagen bis zu fachspezifischen Kenntnissen über Klimaschutz-Maßnahmen im jeweiligen Berufsfeld.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 15 - 19, ECONIC1435952
„BexElektro“ soll Fachkräftelücke schließen helfen
Roman Leuthner

Über die Ziele und konkreten Maßnahmen der Energie- und Mobilitätswende tobt eine heftige politische Debatte. Doch nicht unterschiedliche politische Standpunkte zwischen Bundesregierung und Opposition oder zwischen Brüssel und Berlin, sondern der dramatische Mangel an Fachkräften könnte die Transformation ausbremsen. Denn er verknappt das Angebot an erforderlichem Wissen und am Potenzial der zur Verfügung stehenden qualifizierten Arbeitskräfte.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 20 - 25, ECONIC1435956
Mit einer Sustainability Roadmap die Nachhaltigkeitsziele erreichen
Nikolas Bradford / Dr. Mona Dumke / Sarah Hantschel

Die Zeit, die Potenziale der Nachhaltigkeit zu nutzen, ist jetzt. Unternehmerische Handlungs- und Umsetzungsbereitschaft fehlen allerdings häufig noch. Doch haben viele Unternehmen und Organisationen erkannt, dass sie eine Verantwortung für die Umwelt und die Gesellschaft tragen und dass sie hierfür konkrete Maßnahmen umsetzen müssen. Unternehmen sehen sich daher mit der Frage konfrontiert, wie sie ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen und ihre Nachhaltigkeitsstrategie wirkungsorientiert verfolgen können. Eine Sustainability Roadmap kann dabei helfen, Nachhaltigkeitsziele zu definieren und diese Ziele konsequent in die Tat umzusetzen. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie das geht.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 26 - 30, ECONIC1435959
Nachhaltiges Wissensmanagement funktioniert nicht top-down
Steve Grundig

Wie können Unternehmen ihre Beschäftigten dazu motivieren, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit kontinuierlich zu beschäftigen und Wissen aufzubauen, um mit dem Overload an ständig aktuellen Informationen und Vorgaben zum Thema umzugehen? Darüber hat econic mit Steve Grundig, Co-Founder des Beratungsunternehmens plant values, gesprochen.

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 31 - 33, ECONIC1435963
Die Nützlichen ...
Roman Leuthner

... Recherchequellen zur Nachhaltigkeit

ECONIC vom 20.4.2023, Heft 02, Seite 34 - 37, ECONIC1435966