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Fachtagung Verrechnungspreise und immaterielle Wirtschaftsgüter

Best-Practice für Unternehmen und Beratung

Verrechnungspreise für immaterielle Wirtschaftsgüter stellen Unternehmen und Berater vor immer neue Herausforderungen. Von der Bewertung bis zur Dokumentation führen sie häufig zu Streitpunkten in der Betriebsprüfung. Auf der Fachtagung Verrechnungspreise und immaterielle Wirtschaftsgüter geben erfahrene Experten eine professionelle Einschätzung zu den aktuellen Entwicklungen.
Sie erhalten hochaktuelle Einblicke in die laufende Gesetzgebung und eine 360-Grad-Einordnung aus Sicht der Rechtsprechung, Unternehmenspraxis und Beratung. 

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Nutzen Sie die Fachtagung, um Chancen und Risiken richtig einzuschätzen und Ihr Verrechnungspreissystem an die neuen Regelungen anzupassen. Mit der richtigen Definition, Lokalisierung und Bewertung von immateriellen Wirtschaftsgütern lassen sich Gewinne und Unternehmenswerte erheblich steigern. Unsere Experten freuen sich auf angeregte Diskussionen und stehen Ihnen auf unserer Fachtagung Rede und Antwort!



Programm

8.30 Uhr
Ausgabe der Tagungsunterlagen


9.00 Uhr
Begrüßung durch den Tagungsleiter Dr. Horst-Dieter Fumi


9.00 – 9.30 Uhr
Hartmut Foerster
"EU Action Plan for a fair and efficient tax system in the European Union, 5 key areas for action" – EU Steuerpolitik im Umbruch


9.30 – 10.00 Uhr
Armin Geyer
Internationale Entwicklungen zu immateriellen Werten
•  Überblick über die aktuellen OECD-Entwicklungen
•  Praktische Problembereiche


10.00 – 10.15 Uhr
Kaffeepause


10.15 – 11.15 Uhr
Innerstaatliche Umsetzung und Umgang mit den OECD-Ergebnissen zu immateriellen Werten
Manfred Naumann
•  Ziele des OECD-Entwurfs
•  Bereits umgesetzte Aspekte der OECD-Ergebnisse
•  Weitere Umsetzung der OECD-Ergebnisse (Gestaltung und Zeitpunkt, soweit absehbar)


11.15 – 12.15 Uhr
Podiumsdiskussion
Diskussion zu den oben vorgestellten Entwicklungen mit Fokus auf Fallstricke für die Unternehmenspraxis
Teilnehmer: Dr. Horst-Dieter Fumi, Manfred Naumann, Dr. Wolfgang Salzberger, Felix Hierstetter, Jobst Wilmanns, Hartmut Foerster


12.15 – 13.15 Uhr
Mittagspause


13.15 – 14.00 Uhr
Auftragsforschung im Konzern – Ein Auslaufmodell unter Kapitel VI?
Dr. Martin Lagarden
•  Definition des Konzepts „Auftragsforschung“, Modelle und Gestaltungsalternativen
•  Die Position der OECD und Perspektiven ausgewählter BRICS Staaten
•  Künftige Herausforderungen bei der Dokumentation von Auftragsforschung
•  Steuerliche Forschungsförderung
•  Quo vadis Auftragsforschung


14.00 – 14.30 Uhr
Praxisprobleme bei der Behandlung von Marken (insbesondere „Dachmarken“)
Peter Straubinger
•   Einführung: Abgrenzung Marke und Dachmarke im Konzern
•   Aktuelle Entwicklung in der Rechtsprechung
•   Erfahrungen in der Betriebsprüfung (Insbesondere: Inbound/Outbound – Fälle)
•   Lösungsansätze für die Verrechnungspreise in der Praxis


14.30 – 15.00 Uhr
Internationale Einflüsse auf die Bilanzierung und Steuerung immaterieller Werte – Auswirkungen auf die Steuerbilanz?
Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier
•   Einfluss von IFRS auf HGB und Steuerbilanz
•   Gegenwärtige Herausforderungen in der Bilanzierung und Steuerung immaterieller Werte
•   Internationale Entwicklungen im Bereich der immateriellen Werte, u.a. vollständige Bilanzwirksamkeit aller Nutzungsrechte in der IFRS-Leasingbilanzreform als Vorbild für die Steuerbilanz?


15.00 – 15.15 Uhr
Kaffeepause

15.15 – 16.00 Uhr
Parallele Workshops (Bitte entscheiden Sie sich bei der Anmeldung für einen Workshop)

 

Workshop 1
Patentwerte aus der Sicht des Gerichtsgutachters und aus der Betriebsprüfung
Prof. Dr. Alexander J. Wurzer und Thomas Hermann
  • Patent als Wirtschaftsgut und Streitgegenstand
  • Herausforderungen: Bewertungsgegenstand und Informationslage
  • Praxis der Bewertung: Analyse der Wertgenerierung
  • Übliche Methoden und Modelle
  • Fallstricke aus der Bewertungserfahrung

Workshop 2
Markenverrechnung multinationaler Konzerne im Kontext von BEPS
Jobst Wilmanns und Dr. Richard Schmidtke
  • Abgrenzung Markenarten und Markennutzung (B2B vs. B2C)
  • Markenverrechnung dem Grunde und der Höhe nach
  • Werttreiber einer Marke (Verantwortlichkeiten / Funktionen / Maßnahmen)
  • Alternative Wertermittlungsverfahren (tatsächlicher vs. hypothetischer Fremdvergleich)
  • Aktuelles aus Rechtsprechung / Betriebsprüfung-Erfahrung
  • Update internationale Erfahrung (internationale Abfrage aus dem Markenbuch)
     
Workshop 3
Verrechnungspreisrisiken durch die Veränderung von Vertriebsstrukturen
Till Reinfeld und Andreas Riedl
  • Geschäftschancen im Zusammenhang mit Kundenbeziehungen und Abgrenzung zu anderen immateriellen Wirtschaftsgütern
  • Anwendung des hypothetischen Fremdvergleichs bei der Bewertung von Kundenbeziehungen
  • Spezifische Probleme bei der Bewertung von Kundenbeziehungen unter Berücksichtigung des § 89b HGB
  • Synergieeffekte durch die zentrale Belieferung von Kunden


16.05 – 16.35 Uhr
Festlegung von Lizenzgebühren – in Abhängigkeit von der Gewinnsituation?
Johannes Schimmer
•  Was tun, wenn Lizenzzahlungen zu Verlusten führen?
•  Sind "Safe Harbour“-Lizenzsätze sinnvoll?
•  Praxisbeispiel – gewinnabhängige Lizenzgebühren
•  Vergütung von immateriellen Wirtschaftsgütern – letzte News von BEPS & OECD


16.35 Uhr – 17.20 Uhr
Immaterielle Wirtschaftsgüter und Verrechnungspreise in der Betriebsprüfung
Rolf Schreiber

  • Inbound-Fälle
    • Benennung von Gläubigern und Zahlungsempfängern - § 160 AOAngemessenheitsprüfung (Fremdvergleich)
    • Schutz, Finanzierung und Kontrolle der IWG
    • Hinzurechnungsbesteuerung
    • (Funktions-)Verlagerung der IWG
    • Vergütung für Standortvorteile?
  • Outbound-Fälle
    • (Dach-)Markenlizenz
    • Price setting vs. Preisvergleich

 

17.20 Uhr – 18.00 Uhr
Transferpreise und Steuerungskonzept Anmerkungen zu einem Spannungsfeld am Beispiel immaterieller Wirtschaftsgüter
Prof. Dr. Rolf Eberenz
•  Freiräume und Begrenzungen bei der Gestaltung von Steuerungs- und Transferpreiskonzepten
•  Steuerabteilung und Controlling: konfliktäre Ziele, unvereinbare Perspektiven und Sprachbarrieren?
•  Integrationsansätze und Lösungsmöglichkeiten aus der Praxis

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